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A) Verdampfergehäuse / B) Kondensatorteil / C) Steuerung / Abmessungen
 
Die ausschließliche Verwendung von Borosilicatglas 3.3 und andere hochkorrosionsfester Teile bietet folgende Vorzüge:
- Gute Beobachtbarkeit aller Vorgänge im Verdampfungs- und Kondensationsbereich
- Universelle chemische Beständigkeit
gegenüber nahezu allen Medien
- Schonende Eindampfung
Rotationsverdampfer der Baureihe R, die bevorzugt in der Produktion und in Technika Verwendung finden, eignen sich für die kontinuierliche und diskontinuierliche Destillation unter Normaldruck oder Vakuum. Sie bieten den Vorteil der schonenden thermischen Behandlung temperaturempfindlicher Medien. Anwendungsgrenzen für den Rotationsverdampfer ergeben sich u. a. wegen der relativ langen Verweilzeit und durch die erreichbare Viskosität des Endproduktes. Oberhalb zulässiger bzw. erreichbarer Grenzwerte empfehlen wir daher den Einsatz unserer Dünnschichtverdampfer, die eine Zähigkeit des Rückstandes von maximal ca. 5000 cP zulassen.
Rotationsverdampfer eignen sich auch zum Eindampfen von Suspensionen, zur Einleitung von Kristallisationsprozessen und zum Trocknen von Pulvern und Granulaten. Darüber hinaus ist die Durchführung unterschiedlicher chemischer Reaktionen möglich.
Weitere besondere Merkmale dieser Rotationsverdampfer sind:
- der robuste Antrieb der Rotationskugel über eine PTFE- ausgekleidete Stahlhohlwelle und deren Abdichtung zum Kondensatorteil mittels einer bewährten PTFE-Gleitringdichtung (geeignet für Dauer- und Höchstbelastung).
- die Wahlmöglichkeit zwischen verschiedenen Gehäuse- bzw. Badausführungen, Beheizungsarten, Kondensatorteilen und unterschiedlichen Varianten des Anzeige- und Regelteils (Baukastensystem, s. Bestellnummern-Schlüssel).
- die einfache Bedienbarkeit
Bestellnummern-Schlüssel
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Baugruppe A |
Baugruppe B |
Baugruppe C |
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Gehäuse mit Badgefäß,
Rotationskugel und Antrieb |
Kondensator |
Anzeige- und Regelteil |
R |
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100 |
E |
A |
H |
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2 |
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Spezial |
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Ex |
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| Spezial oder Standard |
Ex-Ausführung |
| Kondensatorteil
(Ausf. 1 bis 3) |
| Hydraulik
oder Hubeinstellung |
| Badgefäß absenkbar (nicht bei R20) |
| Badbeheizung (E=elektrisch, D=Dampf) |
| Inhalt der Rotationskugel (20, 50, 100 l) |
| ROTADEST |
Funktionsprinzip
 Die in dem Rotationsverdampfer zu verarbeitende Flüssigkeit wird über ein durch das Kondensatorteil führendes Einleitrohr direkt in die Rotationskugel eingespeist. Bei Betrieb unter Normaldruck, d.h. bei geöffnetem Belüftungsventil, geschieht dies mittels einer bauseitigen Pumpe oder durch Schwerkraft, je nach Anordnung des Vorratsgefäßes.
Die Verdampfung erfolgt in der von außen beheizten Rotationskugel. Dabei sorgt die Drehbewegung des Kolbens für eine gute Durchmischung des Mediums, wodurch eine gleichmäßige Temperaturverteilung realisiert wird. Die
Beheizung der Rotationskugel erfolgt indirekt über ein Wasser- oder Ölbad, dem die erforderliche Energie mittels Dampf oder über einen elektrischen Heizkörper geregelt zugeführt wird. Die Dämpfe verlassen die Kugel dort, wo sie am Getriebemotor angeflanscht ist. Sie durchströmen eine durch den Antrieb führende Hohlwelle und gelangen in den Kondensatorteil. Dort werden sie im Kondensator niedergeschlagen und, falls gewünscht, in einem Nachkühler zusätzlich gekühlt. Anschließend gelangt das Kondensat in den oder die Vorlagebehälter. Bei einer umschaltbaren Wechselvorlage ist die Kondensatentnahme während des Betriebes unter Normaldruck und unter Vakuum möglich. Die einfache Vorlage erlaubt dies nur bei einer Destillation unter Atmosphärendruck.
Verdampfungsleistung


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am Beispiel Tetrachlorkohlenwasserstoff
(Badflüssigkeit: Wasser, 90°C)
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